Wisst ihr was ich Anfang des Jahres im Januar und Februar am liebsten mag? Nachdem die Weihnachtsdeko im Keller wieder ordentlich verstaut ist und auf ihren Auftritt im nächsten Dezember wartet, müssen erst einmal frische Farben her. Tulpen sind eine meiner Lieblingsblumen und ich liebe sie in all ihrer Farbenpracht, auch wenn ich zu Hause eher die schlichten Farben wie weiß oder zartrosa bevorzuge. Allein schon das frische Grün der Blätter lässt den Frühstückstisch erstrahlen.

Meistens kaufe ich mir gleich 20 Stück. Die Wirkung in einer großen Vase fällt dann gleich viel pompöser aus! Eine Blumenhändlerin aus Hamburg hat mir einmal gesagt, dass man den Schnittblumen bloß keine große Beachtung schenken soll, also nicht hier und da rumzuppeln, sondern einfach in eine Vase mit Wasser stellen und fertig. Dann halten sie am längsten. Seitdem ich den Rat befolge, halten meine Schnittblumen in der Tat immer 1 – 2 Wochen. Natürlich kommt es hier auch auf die Qualität der Blumen an.

Als ich dann letztens diese mintgrüne Porzellanserie von DEPOT entdeckt habe, wusste ich sofort, dass diese meine Stimmung am gedeckten Frühstückstisch heben würde. Denn wettertechnisch ist der Januar und Februar ja meistens nicht gerade ein Highlight! Und an Schnee ist hier in Braunschweig im Winter meistens auch nicht zu denken. Darüber würde ich mich ja noch freuen. Also habe ich mir die Frühstücksteller, Müslischalen und Henkelbecher bestellt. In unserem sonst eher in gedeckten Farben gehaltenem Esszimmer passt das Porzellan perfekt und hat sofort meine Frühlingslaune geweckt. Da macht so ein Frühstück doch gleich viel mehr Freude!

Mein Frühstückstisch ist immer mit Platzsets unter dem Geschirr versehen. Ich finde, das macht es einfach gemütlicher. Aber auch Tischdecken bieten sich an, um Gemütlichkeit auf den Tisch zu bringen. Wirklich niemals fehlen dürfen Kerzen oder Teelichter. Das habe ich schon von meiner Lieblingsoma gelernt. Immer, wenn wir zu Besuch sind, steht eine Kerze auf dem Frühstückstisch. Na gut, bei mir sind es ein paar mehr, das gebe ich zu. Ich liebe einfach dieses Lichtermeer, und das nicht nur zum Frühstück. Servietten dürfen meiner Meinung nach auch nicht auf einem Frühstückstisch fehlen. Zum Frühstück bevorzuge ich Papierservietten. Davon habe ich meistens unterschiedliche Varianten zu Hause. Mal schlicht, mal bunt, so wie es gerade farblich zu der Deko passt. DEPOT hat wirklich viele schöne Exemplare in den Läden.

Kennt ihr das auch, ihr seid am Samstag mit Freunden versackt und schafft es am Sonntag nicht rechtzeitig zum Bäcker? Meistens hat man davon ja schon am Vorabend eine Ahnung. Dafür und natürlich auch zum Spaß an der Freude habe ich ein gelingsicheres Rezept für selbst gebackene Brötchen für euch! Entdeckt habe ich das Rezept bei der lieben Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Ausprobiert und für toll befunden! Der Duft, der am Morgen oder vielleicht ja sogar erst mittags aus dem Backofen strömt, ist herrlich. Aufbackbrötchen adé! Mochte ich eh noch nie. Selbst 2 Tage später waren die Frühstücksbrötchen noch lecker.

ZUTATEN SELBST GEBACKENE BRÖTCHEN FÜR DEN FRÜHSTÜCKSTISCH (8 STÜCK):

  • 180 g Weizenmehl 550er
  • 110 g Roggenmehl 1150er + etwas mehr zum Wälzen
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 150 g Wasser
  • 150 g Milch
  • 4 g frische Hefe (alternativ 1,5 g getrocknete Hefe)
  • 8 g Rapsöl
  • 8 g Salz

ZUBEREITUNG:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und 10 Minuten mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf kleinster Stufe vermengen. Eine Stufe höher schalten und die Zutaten weitere 5 Minuten zu einem leicht klebrigen Teig verkneten, der sich dennoch leicht vom Boden nahezu ohne Rückstände ablöst. Den Teig entweder in der Schüssel belassen und mit einem Geschirrtuch abdecken oder in eine Schüssel geben und mit einem Deckel verschließen. Nun wandert er über Nacht in den Kühlschrank und muss dort 12-14 Stunden verbleiben. Am nächsten Tag den Teig aus der Schüssel nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Ganz vorsichtig etwas flach drücken, damit die Bläschen nicht zerstört werden. Dann in 8 gleichgroße Stücke teilen. Das funktioniert ganz gut mit einem großen Wiegemesser oder einem rechteckigen großen Teigschaber. Nun die einzelnen Stücke angefangen mit der schmaleren Seite aufrollen und am Ende die „Naht“ festdrücken. In etwas Roggenmehl wälzen und mit der „Naht“ nach unten und abgedeckt mit einem Geschirrtuch ca. 45 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine feuerfeste Schale (ich verwende meistens eine kleine Kuchenform) mit einer halben Tasse Wasser auf den Herdboden stellen. Die Brötchen mit der „Naht“ nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen. Die Backofentür einige Sekunden öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und weitere 5 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen oder gleich frisch genießen!

Woran erfreut ihr euch im Januar & Februar? Sind es auch die frischen Farben und ersten Tulpen, die eure Stimmung aufhellen?

Eure Nadine

Über den Autor

Nadine Beckmann

Hey, ich bin Nadine und ich schreibe auf meinem Blog Stylish Living über die für mich schönen Dinge des Lebens, wie Interior, Food, Reisen und Hamburg, die Stadt, in der ich Zuhause bin. Mir bereitet es große Freude meine Leser zu inspirieren und ich freue mich, dass ich bei "Schön bei dir" dabei sein darf. Schaut gerne vorbei!

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