Die Wandgestaltung ist ein wichtiges Thema in Sachen Wohnen, trägt sie doch zu einem großen Teil zur Wohnatmosphäre bei. Wände ohne Dekoration , Bilder oder Regale wirken nackt und trist. Dabei gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wandfarben machen bereits einen großen Unterschied, Bilder, Tapeten, Wandregale, Kunstobjekte, Wandsticker und vieles andere mehr sorgen anschließend für Individualität. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich finde Bilder am schönsten und daher möchte ich heute auf diesen Bereich der Wandgestaltung eingehen.

Es gibt unzählige Ideen wie man eine Bilderwand arrangieren kann. Zuerst sollte man sich überlegen, welche Wand man in Szene setzen möchte. Bevor es der Wand mit Hammer und Nagel an den Kragen geht, klebt euch aus Packpapier zugeschnittene Quadrate oder Rechtecke an die Wand, so bekommt ihr ein Gefühl für die richtige Anordnung und Komposition der Bilder. Washi Tapes sind da sehr hilfreich, denn sie sind rückstandslos wieder von der Wand zu entfernen. Kleiner Tipp:  Bilderarrangements  wirken immer geordneter und eleganter, wenn sie auf eine Wand bzw einen Bereich im jeweiligen Raum reduziert sind.

  • Trend 1: eine Bilderwand anlegen
    Über unserem Sofa habe ich eine Bilderwand arrangiert. Ein großes Einzelbild in der Mitte war hier der Referenzpunkt, links und rechts davon hab ich die restlichen Bilder angeordnet. Dabei achtete ich auf unterschiedliche Größen der Bilder sowie der Rahmen. Eine spannende Abwechslung ist es auch, wenn einige der Bilder ein Passepartout haben und andere nicht. Bei DEPOT gibt es eine große Auswahl an Bilderrahmen in vielen Größen und Farben, schaut mal hier. Da mein Sofa eine sehr dominate Farbe hat, wollte ich an der Wand für mehr Ruhe sorgen, und entschied mich daher für gedecktere Farben und Rahmen. Die botanischen Prints verströmen Ruhe und harmonieren farblich untereinander perfekt. Links und rechts des großen Bildes sind je drei Bilder aufgehängt, die Symmetrie wirkt beruhigend auf den Betrachter.
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  • Trend 2: große Einzelbilder
    Im Schlafzimmer wollte ich zum Beispiel eine entspannende, ruhige Atmosphäre schaffen. Daher habe ich mich für ein großes Einzelbild entschieden, welches ruhig auf den Betrachter wirkt. Die Farben sind freundlich aber gedeckt und nicht zu schrill. Vor allem bei großen Kunstwerken sollte man sich sehr gut überlegen, welches Motiv zu einem passt. Die Wandgestaltung mit einem großen Einzelbild ist sicher die einfachste Möglichkeit, trotzdem sollte man eines bedenken: Je größer das Bild umso schneller hat man sich daran satt gesehen. Daher ist es ratsam sich gut zu überlegen, wie das Bild auf einen wirkt und ob diese Wirkung in das jeweilige Zimmer passt. Bei der Montage rate ich, dass die Mitte des Bildes ca. in Augenhöhe sein sollte. So kommt es am besten zur Geltung.
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Ich hoffe euch hat meine Inspiration gefallen und Lust gemacht nun selbst Hammer und Nägel in die Hand zu nehmen. Viele Ideen und Inspirationen findet ihr übrigens auch hier! In meinem nächsten Beitrag zeige ich euch eine stylische und vor allem ganz einfache Variante, wie ihr Bilder ohne Rahmen in Szene setzen könnt.
Bis dahin viel Spaß beim Handwerken und alles Liebe.
Eure Melanie

Über den Autor

Melanie Nedelko

Hallo, mein Name ist Melanie - kreative Anfangdreißigerin, Bloggerin und Mutter, die es liebt ihr eigenes Zuhause ständig auf den Kopf zu stellen. Auf Wiener Wohnsinn schreibe ich über Trends in Sachen Interior und Design und zeige wie man mit wenig Aufwand schöne Dekoarrangements zusammenstellen kann. Ich freue mich sehr, hier auf dem "schön-bei-dir-Blog" dabei zu sein.

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