Im Supermarkt stehen schon lange die Lebkuchen und Spekulatius in den Regalen – ich glaube, es war August, als ich die ersten Packungen gesichtet habe! Nach und nach kamen Pfefferkuchen, Dominosteine und Marzipankartoffeln dazu. Das Sortiment ist riesig und ich habe das Gefühl, dass es von Jahr zu Jahr mehr wird. Da ist die Versuchung groß und spätestens mit den ersten kälteren Tagen nach einem langen und schönen Spätsommer, erwische ich mich dabei, wie ich das erste Weihnachtsgebäck nasche. Doch auch wenn es bis zur eigentlichen Adventszeit noch lange hin ist und bis dahin bereits einige winterliche Naschereien vernichtet wurden, lasse ich mir eines nicht nehmen: selbstgebackene Weihnachtsplätzchen!

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Ich liebe Selbstgebackenes und erinnere mich an ein Weihnachten, zu dem ich 17 unterschiedliche Plätzchensorten gezaubert hatte 🙂 Immer auf der Suche nach neuen Rezepten und Variationen, die bereits beim Anblick das Wasser im Mund zusammen laufen lassen, habe ich mir für dieses Weihnachten etwas ganz Besonderes ausgeguckt – ein Klassiker im neuen Gewand: der Plätzchenbaum.

Für einen Plätzchenbaum benötigt Ihr:

  • 1 Mürbeteig nach Eurem Lieblingsrezept aus Puderzucker, Butter, Eigelb und Mehl.
  • 1 DEPOT Ausstecher-Set für den Plätzchenbaum (in der Filiale ab dem 03.11. erhältlich)
  • Nudelholz
  • Backpapier
  • Backblech
  • Puderzucker
  • Zuckerperlen (ich habe welche in Silber verwendet)

Zuerst bereitet ihr den Teig nach Eurem Lieblingsplätzchenrezept zu. Achtet darauf, dass es ein Mürbeteig ist und denkt daran, dass dieser etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen muss. Während der Teig noch ruht, könnt ihr bereits den Ofen auf ca. 190 Grad vorheizen.

Anschließend rollt Ihr den Teig etwa 3 – 4 Millimeter dick aus und stecht mit dem Back-Set Sternplätzchen in allen Größen aus. Diese legt ihr vorsichtig mit ausreichend Abstand zueinander auf das Backblech. Nicht vergessen: Jedes Plätzchen bekommt vor dem Backen noch ein zusätzliches Loch im Mittelpunkt der Sternform! Wenn Ihr das erledigt habt, könnt Ihr das Blech in den Ofen schieben und die Kekse backen lassen bis sie goldbraun sind.

Nach dem Abkühlen werden die Sterne der Größe nach versetzt auf die Plätzchenhalterung gefädelt, bis eine schöne Tannenform zu erkennen ist. Die zwei kleinsten Sterne bestreicht Ihr auf der Rückseite mit Zuckerguss (hierfür vermischt Ihr Puderzucker mit etwas Wasser oder wahlweise Zitronensaft) und setzt diese dem Plätzchenbaum als Spitze auf, so dass sich die Halterung zwischen den Plätzchen befindet. Abschließend beschneit Ihr den Baum noch mit Puderzucker und dekoriert ihn mit Zuckerperlen.

Ich finde, der Plätzchenbaum ist eine tolle Alternative zum Lebkuchenhaus und optisch sogar noch etwas eleganter 🙂 Ich wünsche Euch viel Spaß in der Weihnachtsbäckerei!

Alles Liebe, Svenja

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Eine Antwort

  1. Renate Trautmann

    Es werden dazwischen runde Plätzchen gelegt. Wo kommen die her. In der Anleitung steht nihcts davvon!

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