Der Sommer ist zum Greifen nah! Heiße Tage und laue Nächte reihen sich seit einigen Wochen aneinander, da kommt sogar Urlaubsfeeling im heimischen und sonst eher wetterdurchwachsenen Deutschland auf. Spätestens jetzt können wir es kaum erwarten, uns auch unter freiem Himmel einzurichten und so dem Balkon, der Terrasse oder einer Ecke im Garten einen Flair zu verleihen, der uns vergessen lässt, dass wir Zuhause und nicht in fremden Ländern sind. Dieses Jahr haben wir uns besonders in den Boho-Style verliebt, der nicht nur in der Mode schwer im Trend liegt – der wilde und warme Stilmix begeistert auch in puncto Outdoordeko die ungezähmten Freigeister. Ein bisschen Hippie, ein bisschen orientalisch und ganz viel Ethno: Das macht den Boho-Style aus. Wilde Muster- und Stoffmixe, bunte Farben und warme Akzente beschreiben diesen Stil, der gleichzeitig ein Gefühl von Woodstock und Urlaub in exotischen Ländern vermittelt. Damit ihr den extravaganten Style selbst umsetzen können, geben wir euch Tipps an die Hand, mit denen ihr ganz einfach und schnell zum angesagten Dekotrend gelangt.

So setzt ihr den Boho-Style richtig um

Wie stylt man einen Stil, der sich durch Stilbruch auszeichnet? Hier braucht man vor allem Mut, dem eigenen Gefühl für Farbe und Gemütlichkeit zu vertrauen. Als Anhaltspunkt könnt ihr euch an den folgenden Elementen orientieren, die zur Grundausstattung des wild-exotischen Boho-Styles gehören:

Nicht mit Kissen sparen: Kissen in allen Größen, Formen und Farben sind das Herz des Hippie-Chics. Ob auf dem Outdoorsessel, der Gartenbank oder dem weichen Gras – Kissen zum Anlehnen könnt ihr nie genug haben. Für einen besonders orientalisch-exotischen Flair verteilt ihr große Sitzkissen direkt auf dem Boden. Dann fehlt nur noch der passend niedrige Tisch, und schon könnt ihr Freunde zum entspannten Feierabend-Drink in authentischer Atmosphäre einladen.

Liebevolle Kinkerlitzchen: Steriler Minimalismus ist bei diesem Dekostil völlig fehl am Platz. Hier sollte keine Oberfläche leer, kein Tisch ungedeckt sein. Von Vasen, Kerzen und Makramee-Elementen über Deko-Schalen und Naturmaterialien: Die Szene soll lebendig wirken und jederzeit zum gemütlichen Beisammensitzen einladen.

Wer sich handwerklich austoben möchte, findet hier eine Anleitung, wie sich der Makramee-Trend ganz easy selbst umsetzen lässt: Do-it-yourself Blumenampel

Warme Farben, wenig Weiß: Der wohl auffälligste Aspekt des Boho-Styles ist die Vielfalt warmer Farbtöne. Grundsätzlich seid ihr hier in der Wahl völlig frei, solange es warm und freundlich bleibt: Erd- und warme Rottöne bilden zumeist das Grundgerüst, dem mit kontrastfarbenen Ornamenten Leben eingehaucht wird – da darf es gerne Lila, Türkis, Gelb, Orange oder Grün sein.

Gedämpftes Licht für gemütliche Stunden: Gerade in den Abendstunden kann die falsche Beleuchtung das aufmerksam eingerichtete Bild schnell zerstören. LED-Strahler, Neon-Röhren oder anderweitig kaltes, zu helles Licht hat hier nichts verloren. Stattdessen bietet es sich an, mit indirekten Lichtquellen zu arbeiten, die eine schummerige Atmosphäre zaubern. Am besten passt zum Boho-Style nach wie vor die natürlichste aller Beleuchtungsformen: warmes, dynamisches Kerzenlicht.

Orientalischer Boho-Chic für die Fernreise im eigenen Outdoorbereich

Wenn ihr euch an diesem Grundprinzip orientiert, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Die goldene Regel lautet: Traut euch, Muster, Farben und Texturen frei zu kombinieren. Das Ziel ist erreicht, wenn ihr euch nach einem anstrengenden Tag in die Kissen fallen lassen und mit einem Drink in der Hand schon einen Hauch von Urlaubsluft schnuppern könnt.

Wir wünschen euch einen tollen Sommer!

Die Redaktion

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